S17 - Ein Dachgeschoss neu gedacht

Dachgeschossausbau und Anbau eines Einfamilienhauses zu einer eigenständigen Wohneinheit.

Aus einer bestehenden Planung entstand ein ganzheitliches Wohnkonzept, das Altbau und Neubau zu einem zusammenhängenden Zuhause verbindet.

Gute Architektur entsteht nicht durch mehr Fläche.

Sondern durch die richtige Organisation des Bestandes.

Für dieses Projekt wurde eine bestehende Planung übernommen und umfassend analysiert und überprüft. Ziel war es nicht, das Projekt neu zu erfinden, sondern räumliche Abläufe zu optimieren und Altbau sowie Neubau zu einem stimmigen Ganzen zu entwickeln.

Ausgangssituation

Für das Einfamilienhaus lag bereits eine Planung vor. Altbau und Neubau waren funktional voneinander getrennt und bildeten noch kein zusammenhängendes Wohnkonzept.

Die Bauherrschaft wünschte sich kein größeres Haus, sondern ein besseres Zuhause.

  • vorhandene Entwurfsplanung

  • Dachgeschoss-Altbau und Anbau

  • getrennte Raumstrukturen

  • unterschiedliche Materialwelten

  • Potenzial für bessere Abläufe

Herausforderung

Wie entsteht aus einer bestehenden Planung ein Haus, das sich selbstverständlich anfühlt?

Nicht durch mehr Fläche.

Nicht durch mehr Gestaltung.

Sondern durch bessere Entscheidungen.

Im Mittelpunkt standen vier Fragen:

  • Wie werden gemeinschaftliche und private Bereiche sinnvoll organisiert?

  • Wie können Altbau und Neubau räumlich miteinander verbunden werden?

  • Wie entsteht eine einheitliche Materialsprache?

  • Wie lassen sich Licht, Blickbeziehungen und Alltag verbessern?

Projektstrategie

Bevor Grundrisse entwickelt wurden, wurden zunächst Ziele, Potenziale und Prioritäten definiert.

01

Verstehen

Analyse der bestehenden Planung. Untersuchung von Raumfolgen, Funktionen und täglichen Abläufen.

Ordnen

02

03

Gemeinschaftliche Bereiche und private Rückzugsräume werden klar voneinander getrennt. Altbau und Neubau erhalten eindeutige Rollen innerhalb des Hauses.

Die vorhandene Planung wird gezielt weiterentwickelt. Materialien, Lichtführung und Raumbeziehungen werden neu aufeinander abgestimmt.

Entwickeln

Entscheiden

Alle Eingriffe folgen einer gemeinsamen Strategie: Nicht möglichst viel verändern. Sondern genau das Richtige.

04

Lösung

Anstatt die bestehende Planung vollständig zu ersetzen, wurde sie gezielt weiterentwickelt.

Die gemeinschaftlichen Funktionen wurden im Altbau konzentriert, während das Dachgeschoss konsequent als privater Rückzugsbereich organisiert wurde.

Ein reduziertes Materialkonzept verbindet beide Gebäudeteile zu einer räumlichen Einheit und schafft fließende Übergänge zwischen Bestand und Erweiterung.

Die Lösung basiert auf vier Prinzipien:

  • Gemeinschaft im Bestand bündeln

  • Rückzug im Dachgeschoss schaffen

  • Materialien vereinheitlichen

  • Innen- und Außenräume miteinander verknüpfen

Ergebnis

Gemeinschaft

Rückzug

Materialität

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WIP - PROJEKT K32, Rottweil

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PROJEKT SH6, Rottweil